Farbharmonien in Eiche

Eichenholz ist bekanntlich sehr dicht, fest und robust. Durch diese Eigenschaften und seine prägnante Maserung ist es als Material für die Interieur- und Möbelgestaltung beliebt. Aufgrund seiner Beschaffenheit wird – abhängig von den holzeigenen Inhaltsstoffen und der Bearbeitung – eine unerschöpfliche natürliche Farbvarianz möglich. Schotten & Hansen zeigt in einem neu entwickelten System, welchen vielfältigen Charakteren die Eiche entspricht.

<strong>Flusskiesel, Auster, Leinen, Rauch, Mokka</strong> heißen die fünf Farbfamilien der Eiche Edition 21.
Flusskiesel, Auster, Leinen, Rauch, Mokka heißen die fünf Farbfamilien der Eiche Edition 21.

Dank einer zugeordneten Charakteristik wird die Farbauswahl für Kundinnen und Kunden mit der Schotten & Hansen Eiche Edition 21 nun vereinfacht.

Flusskiesel, Auster, Leinen, Rauch, Mokka heißen die fünf Farbfamilien der Schotten & Hansen Eiche Edition 21. Ihnen liegen die zarten, warmen und kräftigen Nuancen der Natur zu Grunde. Sanfte Steinfarben stehen neben kräftigeren Grauschattierungen, zurückhaltende Braun- neben kräftigen Erdtönen. Natürliche Pigmente und eine achtsame Bearbeitung des Holzes bilden die Basis der Farbrezepturen. Die Eichenfarben werden jeweils thematisch zusammengefasst und entsprechen verschiedenen Charakteren.

Das natürliche Farbspektrum im Flussbett liegender Steine umfasst zahlreiche Grautöne. Um die leichten Abstufungen im Eichenholz zu erreichen, wird die Maserung aufgehellt. Je nach Furnierbild tritt der Kontrast des Weißpigments zur Holzfarbe unterschiedlich intensiv hervor.
Das natürliche Farbspektrum im Flussbett liegender Steine umfasst zahlreiche Grautöne. Um die leichten Abstufungen im Eichenholz zu erreichen, wird die Maserung aufgehellt. Je nach Furnierbild tritt der Kontrast des Weißpigments zur Holzfarbe unterschiedlich intensiv hervor.

Beispielsweise werden den Farbnuancen der Flusskieselfamilie die Eigenschaften kühl, hell, frisch zugeschrieben. Die kühlen Grautöne des Flusskiesels gibt es wiederum in einer hellen, mittleren und dunklen Abstufung. Unternehmensgründer und Geschäftsführer Torben Hansen ist es damit gelungen, sein Farbsystem nach einer neuen Logik aufzubauen.

Auf einer einzelnen Austernschale spielen kräftige Grau- und Brauntöne auf engstem Raum mit Pastelltönen. Innerhalb der Farbfamilie findet sich dieses kontrastreiche Spiel zwischen den markanten, partiell eingesetzten, Weißpigmenten und dem ursprünglichen Holzfarbton wieder.
Auf einer einzelnen Austernschale spielen kräftige Grau- und Brauntöne auf engstem Raum mit Pastelltönen. Innerhalb der Farbfamilie findet sich dieses kontrastreiche Spiel zwischen den markanten, partiell eingesetzten, Weißpigmenten und dem ursprünglichen Holzfarbton wieder.
„Eichenholz lässt sich farblich vielfältig variieren. Wir haben jetzt die optimale Basis, mit der wir auf die individuellen Bedürfnisse in der Raumgestaltung reagieren können." Torben Hansen
Wenn eine sommerliche Brise getrockneten Flachs sacht hin und her wiegt, tummeln sich goldene bis dunkelbraune Farbtupfer im Sonnenlicht. Wie beim aus diesen Fasern gewonnenen leichten Leinenstoff wirken in dieser Gruppierung gedeckte Farben kontrastarm und sanft.
Wenn eine sommerliche Brise getrockneten Flachs sacht hin und her wiegt, tummeln sich goldene bis dunkelbraune Farbtupfer im Sonnenlicht. Wie beim aus diesen Fasern gewonnenen leichten Leinenstoff wirken in dieser Gruppierung gedeckte Farben kontrastarm und sanft.

Die Farbe entsteht im Holz

In jahrzehntelanger Forschungsarbeit hat Torben Hansen einmalige Wege gefunden, die Farben der Natur auf das Holz zu übertragen. In aufwändigen Rezepturen, die zahlreiche Arbeitsschritte umfassen, gleicht er den ursprünglichen Holzfarbton an den individuellen Farbwunsch des Kunden an. Denn für die Farbgebung werden holzeigene Inhaltsstoffe aktiviert und feinste Pigmente, gewonnen aus Erden oder Gesteinen, in das Holz eingearbeitet.

Gedeckte Sand- und Erdtöne fangen unverfälschte Behaglichkeit ein. Durch eine fein abgestufte Räucherfärbung des Eichenholzes entstehen klare und ursprüngliche Farbtöne. Die natürliche Farbvarianz hängt von den im Holz liegenden Inhaltsstoffen ab.
Gedeckte Sand- und Erdtöne fangen unverfälschte Behaglichkeit ein. Durch eine fein abgestufte Räucherfärbung des Eichenholzes entstehen klare und ursprüngliche Farbtöne. Die natürliche Farbvarianz hängt von den im Holz liegenden Inhaltsstoffen ab.

Natürliche Pigmente, besonders fein gemahlen, dringen tief in die Poren ein und erzeugen harmonische Farbtöne. Geschützt wird die Oberfläche durch natürliche Harze, Wachse und Öle. So bildet sich über Jahre eine hochwertige und homogene Patina. Um diese zu bewahren, ist die Schotten & Hansen Oberfläche regenerierbar und darf niemals abgeschliffen werden.

Kräftige Brauntöne sind in dieser Farbfamilie versammelt. Hier finden sich im Holz wenig Kontraste, dafür durchgängig eine innere Wärme. Für die Farbintensität werden holzeigene Inhaltsstoffe aktiviert. Eine leichte Pigmentierung verstärkt den natürlichen Eichenfarbton.
Kräftige Brauntöne sind in dieser Farbfamilie versammelt. Hier finden sich im Holz wenig Kontraste, dafür durchgängig eine innere Wärme. Für die Farbintensität werden holzeigene Inhaltsstoffe aktiviert. Eine leichte Pigmentierung verstärkt den natürlichen Eichenfarbton.

Regine Geibel
Dipl.-Ing. Architektur, Chefredakteurin von MünchenArchitektur

alle Fotos: © Schotten & Hansen

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